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Rolf Betke fotografieren alsa Hobby
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< class="imPgTitle" style="display: block;" itemprop="headline">6-15/17 angetestet: Das Saal Digital Fotobuch
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Herausgegeben von in Fotografie ·
Tags: SaalDigitalFotobuch
Berteits vor einigen wenigen Tagen habe ich mein erstes Saal Digital Fotobuch erhalten.

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Eine Promoaktion gab mir die Möglichkeit ein Fotobuch Produkt zu testen.
Von Fotografen aus meinem Bekanntenkreis hörte ich immer wieder Lob über die Saal Produkte.
Deshalb hatte ich mir schon lange vorgenommen, ein Fotobuch aus diesem Angebot zu testen.
Ein mich interessierendes Merkmal gegenüber den von mir bisher verwendeten Fotobuch Produkten von Fotobuch.de, Albelli, Pixum, Ifolor und Cewe ist die Einbindung der ICC-Profile.

Für das Fotobuch, welches ich zu diesem Zweck erstellen wollte, hatte ich mir zugegebenermaßen etwas mehr vorgenommen, als ich letztendlich realisieren konnte.
Das lag aber an mir, da ich für einen bestimmten Zweck Anschaungsmaterial benötigte, und die Fotos zum Teil erst erstellt werden mussten, da waren 14 Tage am Ende doch etwas knapp.

Die Software ließ sich problemlos installieren und auch die Bedienung war weitgehend intuitiv. Die Standard Menüanordnung ist Geschmackssache, lässt sich aber auch vorteilhafter Weise vom Rand abdocken und z. B. auf den Zweitmonitor verschieben.
Manchmal sorgte Gewohnheit meinerseits zu etwas "hakeligem" Umgang beim Positionieren der Fotos, das erledigt sich aber sicher nach einer Eingewöhnung.
Ich hatte Anfangs zwar mit Text experimentiert, eine textliche Ausarbeitung hätte jedoch den Zeitrahmen gesprengt, ein Grund weshalb er letztendlich entfallen ist.

Akzeptabel fand ich die Anordnung der Option Bildoptimierung im Bildmenü mit der Möglichkeit diese dort auch generell auszuschalten. Persönlich bevorzuge dann doch die deutlichere zentrale Abfrage bei Projekterstellung, wie im Fotobuchdesigner von Fotobuch.de.
Funktionen wie die Farbkorrektur benötige ich nicht, und schon gar keine zufällige, wie es per Button möglich ist, das bleibt in meinen Augen eher Fun-Projekten vorbehalten.

Ich bin kein professioneller Softwaretester, meine persönlichen Vorlieben spielen bei der Beurteilung die wesentliche Rolle, ich denke jedoch mit der Design Software lassen sich zahlreiche Ideen erfolgreich umsetzen.

Das Fotobuch habe ich (erstmals) mit wattiertem Einband bestellt, weil ich einmal wissen wollte, wie sich das anfühlt.
Für mein empfinden würde sich das besonders für Themen wie Kinder oder Hochzeit eignen. Ich selbst werde wohl weiter bei der klassischen Form bleiben.

Was mir nicht so gefallen hat ist, dass es kein Vorsatzpapier gibt, auf welches ich gerne eine Widmung oder einen Gruß schreibe, wenn ich so ein Buch verschenke.
Vielleicht ist das ein Generationenproblem und jüngere Leute finden ein Fotobuch gut welches bereits auf der Innenseite des Einbandes beginnt.

Die Druckqualität empfinde ich als ausgesprochen gut, sowohl die beabsichtigten Artefakte in meinen Bildern sind erhalten geblieben und wurden nicht glattgebügelt, aber auch die Farben spiegeln das Monitorbild bei der Erstellung wieder. Dazu muss ich allerdings anmerken, dass ich mit einem parametrierten Monitor arbeite. Manche sagen auch kalibriert, was aber nicht ganz stimmt.

Die flache Seitenbindung des quadratischen Buches eignet sich hervorragend für Panoramen im Format 1:2. Zwar sind die Seiten kartonartig, aber nicht so kinderbuchmäßig, wie bei manch anderen Lay-Flat Produkten.

Fazit:
Sowohl Software als auch das Fotobuch selbst erfüllen anspruchsvolle Erwartungen, auch wenn es nach meiner Meinung schon noch Potential gibt.
Mit Sicherheit ist es nicht das letzte Fotobuch, welches ich bei Saal Digital bestellt habe.

#saaldigital




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